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Sauromalus
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Sauromalus ater DUMÉRIL 1856
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Sauromalus klauberi SHAW 1941
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Sauromalus sleveni VAN DENBURGH 1922
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Sauromalus hispidus STEJNEGER 1891
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Sauromalus varius DICKERSON 1919
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Sauromalus ater / obesus
Hollingsworth (1998) synonymisierte Sauromalus obesus mit Sauromalus ater, weil beide Formen (einschließlich der Unterart) eine breite Reihe von Übereinstimmungen der Merkmale zeigen und deshalb nicht deutlich unterscheidbar sind. Sauromalus ater DUMÉRIL 1856
wurde früher beschrieben und hat deshalb Vorrang vor
S. obesus. Die vorherigen, einzelnen Unterarten werden
ebenfalls nicht mehr anerkannt. Der Artname Sauromalus obesus wird aber vermutlich noch eine ganze Weile verwendet werden, ehe sich entgültig der neue Artname Sauromalus ater einbürgert.
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Der Körperbau ist dorsal abgeflacht, aber trotzdem massig. Die Färbung
der Chuckwallas und vor allem der Männchen ist stark
populationsabhängig. Die Männchen können tiefschwarz mit weißem Schwanz
sein.
Der Schwanz kann aber auch rot sein. In anderen Gebieten ist der Rücken
der männlichen Chuckwallas rötlich oder weißlich gefärbt.
Auch braune Chuckwallamännchen mit schwarzen Flecken auf dem Körper
kann man finden. Es gibt viele Übergangsformen der einzelnen
Zeichnungs-und Farbtypen. Die Weibchen in den meisten Populationen sind
schlicht braun gefärbt und haben in einigen Fällen eine dunkle
Querbänderung. Diese Streifen sind ebenso typisch für Jungtiere. Diese
sind oft braun oder weißlich.
Sauromalus ater (obesus) leben in Wüsten und Steppen, sowie
wüstenähnlichen Gebieten mit Felsformationen in den USA (Californien,
Nevada, Utah, Arizona) und Mexiko (Baja California, Sonora).
Die Leguane halten sich bevorzugt an Felsen auf, gehen aber auch zur Nahrungsaufnahme auf Büsche und Gräser. |
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Mindestgröße: Trockenterrarium (Felsterrarium) 160 x 80 x 100 cm (lxtxh)
Terrarieneinrichtung:Trockenterrarium
mit vielen Felsaufbauten. Echtstein oder strukturierte Rückwände aus
verputztem Styropor ganz nach den Möglichkeiten (Statik beachten). Das
Terrarium sollte wenn möglich wenigstens 90 cm Höhe aufweisen, da die
Leguane gut und gern klettern. Höhlen und Spalten müssen vorhanden
sein, um den Tieren Rückzugmöglichkeiten zu bieten und um kühlere
Stellen aufsuchen zu können. Die Leguane verbringen auch gern die Nacht
zwischen Spalten und in Höhlen. Als Bodengrund wird Sand/Lehm und Geröll eingebracht.Wurzeln und/oder Äste runden die Einrichtung ab.
Die Beleuchtung muss sehr hell sein: HQI Lampen, T5 LR, PAR- oder Halogenstrahler. Die
Beleuchtung im Terrarium variiert je nach dem Jahresrythmus. Beginnt im
Frühjahr mit wenigen Beleuchtungsstunden am Tag (8 Stunden im April),
steigert sich bis zur Jahresmitte auf 14 Stunden täglich und fällt zum
Jahresende bis zur Winterruhe wieder. Während der Vorbereitungen zur
Winterruhe erfolgt der Fall des Beleuchtungszykluses dann recht rasant
innerhalb von ca. 2 Wochen auf Null (keine Beleuchtung/Heizung).
Luftfeuchtigkeit:Die
Luftfeuchtigkeit braucht am Tag nicht sehr hoch sein. Beträgt bei mir
30-40%. Nachts steigt die Luftfeuchte dann auf 60% an, was meiner
Meinung nach ausreicht. Mehr erhöhen kann man den Nachtwert, indem man
die Terrarieneinrichtung einige Zeit nach Abschalten der
Beleuchtung kurz mit Wasser übersprüht. Dabei nicht die
schlafenden Tiere naß machen, welche aber bei mir sowieso in Höhlen und
Spalten nächtigen. |
| Temperaturen:
| tagsüber: 25 - 40° C | nachts: ca. 18 - 20° C | lokaler Sonnenplatz: ~ 55° C |
Im Terrarium muss immer ein
Temperaturgefälle herrschen. Die Tiere müssen sich die ihnen
momentan zusagende Temperatur jeder Zeit aufsuchen können. Seien es nun
Höhlen oder Spalten, wo sie um die 23°C vorfinden, oder lokale
Wärmeplätze mit 50°C und mehr.
| Futter:
herbivor.
In Gefangenschaft sollten Kräuter, Gemüse und wenig Obst angeboten
werden. In den Sommermonaten sind Wild- und Gartenkräuter ideale
Futterpflanzen. Es kann in der Zeit getrost auf Blattgemüse wie Salate
verzichtet werden. Zu den Futterpflanzen und meiner Vorgehensweise
gibt es auf unserer Homepage eine eigene Kategorie. Bitte dort
nachschlagen.  Tierische
Nahrung wird im Habitat in geringen Mengen auch aufgenommen, ist aber
im Terrarium nicht notwendig. Werden Insekten angeboten, nehmen einige
Tiere diese auch an. Übermäßig viel tierische Nahrung sollte aber
dennoch nicht angeboten werden. |
| Überwinterung:
Meine
adulten Chuckwallas werden ab Anfang November für ca. zwei Wochen nicht
mehr gefüttert. Anschließend wird schrittweise die Beleuchtung herunter
gefahren. Dabei werden eine Lampe bzw Heizquelle nach der anderen
im 3-5tages Takt abgeschalten. Das Terrarium nimmt nach dieser Zeit (14
Tage) Zimmertemperaturen von 20°C an. Die Rückwand meines
Sauromalus-Terrariums ist gleichzeitig die Außenwand des Wohnhauses.
Bedingt dadurch kühlt die Wand im Verlauf des Winters immer mehr ab, so
dann auch die Terrariumtemperaturen. Dabei komme ich auf Werte um 16°C,
während die Zimmertemperaturen immer noch bei 21°C-23°C liegen. Das
funktioniert aber nur durch die spezielle "Einbauweise" des Terrariums.
Die Terrariumeinrichtung wird einmal die Woche überbraust.
Trotzdem wird aber ein Wassergefäss bereit gestellt, das aber von
meinen Tieren noch nie genutzt wurde. Die Tiere ruhen und schlafen
vornehmlich in den Spalten und Höhlen. Bei noch hohen
Wintertemperaturen im Terrarium (20°C) sind alle Tiere wenig
aktiv und streifen ab und an für kurze Zeit durch das Terrarium. Bedingt
durch die Außentemperaturwerte im Winter (Terrariumrückwand =
Zimmeraußenwand) fällt im Terrarium auch unter 20°C, dann stellen die
Tiere ihre wenigen Aktivitäten ganz ein. Bei weniger als 18°C läst sich
kein Tier mehr blicken. Die Dauer der Winterruhe beträgt bei mir
ca.12 Wochen. Nach Beendigung dieser wird das Terrarium in umgekehrter
Reihenfolge wieder "in Gang" gesetzt. | Hier gibt es Infos zu

© 2008 Jens Hauke - Terrasauria-Team

mail | | | Henkel/Schmidt: Leguane (Ulmer-Verlag 1995) | | Bosch/Werning: Leguane (Terrarien Bibliothek 1991) | | G. Nietzke: Die Terrarientiere 2 (Ulmer-Verlag 1980) | | U.Dost: Das Kosmos-Buch Terraristik (Kosmos Verlags GmbH 2000) | | R. und V. Davies: Das BLV Terrarien Buch (BLV-Verlagsgesellschaft 1998) | | Draco Themenheft Nr 10: Wüste (2002) | | Draco Themenheft Nr 4 Leguane (2000) | | Reptilia Nr.17 (6/7 199) "Europäische Landschildkröten" (Schlangen und Pädagogik, Frösche in Ecuador, Chuckwallas) |
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