| Phelsuma laticauda BOETTGER 1880 |
| Phelsuma laticauda laticauda (BOETTGER 1880) |
Phelsuma laticauda angularis MERTENS 1964 |
Der folgende Bericht soll einen kurzen Eindruck über diese
wunderschönen Tiere vermitteln und dazu beitragen, dass der Pfleger
lange Spaß und Freude an seinen Tieren hat. Mir geht es hier
hauptsächlich um die Pflege im Terrarium, sowie Themen die damit
verbunden sind, z.B. Beckengröße, Beleuchtung, Futter etc.
Der
inhaltliche Rahmen eines solchen Beitrages beschränkt sich i.d.R. nur
auf grundlegende Dinge. Er kann und soll das Studium weiterer
Literatur nicht ersetzten. Für sehr empfehlenswert halte ich das
Buch
von
- Hans Peter Berghof "Taggeckos - Die Gattung Phelsuma
Pflege und Vermehrung", sowie
- „Der Goldstaub Taggecko“ von Peter Krause. (aus dem viele Informationen dieses Beitrags
stammen).
Beide Bücher können ganz bequem über unseren foreneigenen Büchershop bezogen werden. Auch im Internet lassen sich eine Vielzahl von Informationen rund um
das Thema Phelsumen finden. Jedoch sind einige dieser Seiten nicht mehr
aktuell und viele verbreiteten von Anfang an fehlerhafte oder gänzlich
falsche Informationen.
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Internetseiten zum Thema Phelsumen
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Beschreibung und Verbreitungsgebiet
Wissenschaftlicher Name: Phelsuma laticauda laticauda BOETGER 1818
(lateinisch „latus“ = breit ; „cauda“ = Schwanz)
Deutscher Trivialname: Goldstaub-Taggecko
Der
Goldstaub Taggecko gehört mit maximal 130 mm Gesamtlänge zu den eher
kleineren Phelsumenarten, aber auch zu den farbenprächtigsten. Seinen
deutschen Namen hat der Goldstaub-Taggecko seinen zahlreichen gelben
Schuppen zu verdanken, welche sich im Nackenbereich und auf dem Schwanz
befinden.
In freier Natur, bewohnt der Goldstaub-Taggecko u.a. den Norden Madagaskars. Zu
den bevorzugten Habitaten von Phelsuma laticauda zählen
Laubwälder und Palmenhaine [Krause - Der Goldstaub
Taggecko].
Gesetzliche Bestimmungen:
Phelsuma
laticauda laticauda unterliegt der Artenschutzverordnung (WA II), ist
jedoch aufgrund der häufigen und regelmäßigen Nachzuchten in
Terrarienhaltung derzeit von der Meldepflicht befreit (gilt auch für
Phelsuma madagascariensis grandis). Es muss jedoch anhand
eines Kaufbelegs jederzeit der legale und reguläre Erwerb nachgewiesen werden können.
Vergesellschaftung:
Den Goldstaub-Taggecko hält man am besten paarweise. Die
Haltung mehrerer Männchen ist absolut unmöglich und führt in jedem Fall
zu Beißereien untereinander und würde somit den Tod eines oder sogar
beider Tiere bedeuten.
Ebenso können mehrere geschlechtsreife Weibchen
untereinander in Konflikte geraten, insbesondere dann, wenn noch ein
Männchen mit im Becken sitzt. Von daher empfiehlt es sich, wie bereits erwähnt, die Tiere paarweise unterzubringen.
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Das Terrarium
Die Mindestgröße des Terrariums für ein Paar Phelsuma laticauda laticauda soll laut Gutachten über die
„Mindestanforderungen an die Haltung von Reptilien“ vom 10.01.1997, 40x40x60 cm L/B/H betragen.
Größere
Becken sind natürlich erwünscht und auch angebracht. Ich pflege meine
Goldstaub-Taggeckos in einem Becken mit den Maßen 80x40x80 cm L/B/H.
Dies hat einige Vorteile, welche ich im Folgenden nenne. Zum einen –
und das ist für mich der wichtigste Aspekt – haben die Tiere mehr
Aktivitätsraum zur Verfügung, zum anderen lassen sich
Beleuchtung/Beheizung und auch diverse Einrichtungsgegenstände
wesentlich einfacher integrieren als in einem, wie oben genannten,
kleineren Becken.
Zu große Becken können allerdings den
Nachteil haben, dass die Tiere eine größere Scheu an den Tag legen. Da
wir aber alle an einer artgerechten Unterbringung und an einem
natürlichen Verhalten unserer Pfleglinge interessiert sind, sollte dies
also kein allzu großes Problem darstellen.
Entscheidend ist aber
in jedem Fall (dies gilt übrigens für alle Phelsumenarten) die Höhe des
Terrariums. Goldstaub-Taggeckos gelten als reine Baumbewohner und sind
deswegen auch meistens in den oberen Regionen des Beckens zu finden.
Ein zu niedriges Becken würde den Tieren ihren benötigten
Aktivitätsraum vorenthalten und sie doch zu sehr in ihrer
Bewegungsfreiheit einschränken.
Phelsuma scheuen den Terrarienboden als Gefahrenplatz und halten
entsprechend zu diesem Abstand. Hinzu kommt, dass den Tieren
verschiedene Klimazonen geboten werden müssen, was in zu kleinen
Terrarien nur sehr schwer zu realisieren ist.
Terrarieneinrichtung
Die Einrichtung des Beckens ist ein weiterer Schritt zur erfolgreichen Haltung von Phelsuma laticauda laticauda.
Als
erstes überlegt man sich, ob man gegebenenfalls eine Rückwand ins
Becken einbringen möchte. Mir persönlich gefällt es aus rein optischen
Gründen sehr gut, da eine Rückwand zu einem natürlicheren Gesamtbild
beiträgt.
Meine Rückwand besteht aus Naturkorkplatten, welche mit
Aquariensilikon ins Terrarium geklebt wurden. Die Seitenteile des
Beckens habe ich nur zum Teil mit Kork beklebt, da die Geckos an den
glatten Glasscheiben doch besseren Halt finden als an dem unebenen
Kork.
Wahlweise kann man auch Presskorkplatten nehmen oder sich
eine Rückwand selbst aus Styropor und Fliesenkleber basteln. Würde ich
mein Becken heute noch mal einrichten müssen, würde ich sehr
wahrscheinlich die Styropor / Fliesenkleber Variante wählen.
Der
Kork wird durch die hohe LF im Becken und das häufige Einsprühen doch
recht schnell brüchig und kann unter Umständen nach längerer Zeit
anfangen zu verrotten und unangenehm zu riechen.
Als Bodengrund,
verwende ich ungedüngte Pflanzerde aus dem Baumarkt. Für mein Becken
mit der Grundfläche von 80x40 cm und einem vorderen Glassteg von ca. 12
cm Höhe, habe ich ca. 30 Liter Erde eingefüllt. Die Erde soll deswegen
ungedüngt sein, damit die Tiere beim Jagen nach Futtertieren, nicht
versehentlich von der Erde mitfressen und dadurch krank werden oder im
schlimmsten Fall sterben können.
Als nächstes besorgt man sich
Bambusrohre mit verschiedenen Durchmessern (von ca. 30 mm bis ca. 60 mm
Durchmesser). Eine dieser Stangen bringt man waagerecht im oberen
Drittel des Beckens an. Direkt über diese Stange werden die
Spotstrahler montiert, um so die zentralen Sonnenplätze zu schaffen.
Die
anderen Bambusrohre werden senkrecht oder leicht schräg ins Becken
integriert. Am schönsten wird es eigentlich immer, wenn nicht alles
genau senkrecht nebeneinander steht, sondern wenn die Bambusrohre
teilweise kreuz und quer übereinander liegen.
Diese Bambusrohre
dienen nicht nur als Klettermöglichkeiten für die Tiere, sondern
erfüllen gleichzeitig noch die Funktion des Eiablageplatzes. Deswegen
muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Enden der Bambusrohre
offen udn zugänglich sind.
Ebenfalls kann man zusätzlich noch
einige verzweigte, dünne Kletteräste mit einbringen um den Tieren
zusätzlichen Bewegungsraum anzubieten.
Einen weiteren Punkt bei
der Einrichtung nehmen die Pflanzen im Terrarium ein. Da
Goldstaub-Taggeckos keine Pflanzenfresser im eigentlichen Sinne sind,
können auch nahezu alle Pflanzen eingebracht werden (von Kakteen mal
abgesehen). Mit ihrem geringen Gewicht, werden auch keine Pflanzen von
den Tieren zerstört und wenn man für das nötige Klima sorgt, hat man
lange Freude am heimischen Tropenwald.
Pflanzen, die sich bei
mir gut bewährt haben, sind Efeututen (welche es in verschiedenen Arten
gibt), Sansevierien, Zamioculcas Zamioculcas, Yuccapalmen und
Bromelien. Ebenfalls kann man als Bodendecker noch Farne mit
einbringen, welche ich allerdings wieder herausnahm, da sie für die
Tiere keinen eigentlichen Nutzen hatten, beispielsweise als
Kletterfläche und somit einfach nur Platz wegnahmen für andere
Pflanzen.
Von den oben genannten Pflanzen befinden sich in
meinem Becken je ein Exemplar, außer den Sansevierien, von welchen ich
zwei Stück eingesetzt habe. Alle Pflanzen wurden direkt mit
Kunststofftopf ins Becken gestellt und im Bodengrund eingegraben.
Dies
hat den Vorteil, dass man die Pflanzen besser gießen kann und der
Bodengrund dadurch nicht versumpft. Des Weiteren kann man die Pflanzen
mittels Düngestäbchen (ACHTUNG – kein Flüssigdünger verwenden) direkt
im Topf düngen, was zum optimalen Wachstum der Pflanzen beiträgt.
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Beleuchtung und Beheizung
Zum Thema „richtige
Beleuchtung“ gibt es unzählige Diskussionen mit verschiedensten
Ansichten. Allerdings kann man auch bei Goldstaub-Taggeckos sagen, dass
es ein zu viel an Licht nicht gibt.
Als Grundbeleuchtung
verwende ich eine 18 W starke Leuchtstoffröhre mit UV-Anteil und eine
13 W starke T5 Röhre, welche beide direkt im Becken integriert sind.
Allerdings halte ich eine oder sogar zwei weitere T5 Röhren durchaus
für angebracht (wird demnächst auch definitiv noch eingebaut).
Alternativ kann auch ein HQI/HCI Strahler verwendet werden, welcher
dann allerdings außerhalb des Beckens montiert werden muss.
Um
den Tieren eine zusätzliche Portion benötigtes UV-Licht zu bieten,
empfiehlt es sich die Tiere im Sommer in so genannten „Gazeterrarien“
im Garten oder auf dem Balkon/der Terrasse zu halten. Durch diese
Maßnahme frischen auch die Farben der Tiere wieder auf, welche in
Terrarienhaltung teilweise doch stark verblassen können (jedoch nicht
zwangsweise müssen).
Eine Bestrahlung mit der Osr*m Ultra Vitalux
ist bei diesen flinken Kerlchen sehr schwierig. Lässt man die Lampe
durch die Terrarienscheiben strahlen ist der Effekt gleich null, da
Glas die UV-Strahlen nahezu restlos rausfiltert. Die Tiere für die
Dauer der Bestrahlung jedes Mal aus dem Becken zu fangen, würde sowohl
für die Tiere selbst, als auch für den Halter ein Übermaß an Stress
bedeuten.
Zur Beheizung und Schaffung von Sonnenplätzen
verwende ich zwei 40 W Spotstrahler. Hierdurch habe ich im oberen
Beckenbereich die gewünschte Temperatur von ca. 28 - 30 °C mit einem
Temperaturgefälle nach unten auf etwa 24°C.
Man kann allerdings
nicht pauschal sagen, wie viele Spots man tatsächlich im Becken haben
muss, um die gewünschten Temperaturen zu erreichen, sondern muss dies,
je nach eigener Beckengröße, selbst testen. Die optimale
Beleuchtungsdauer sollte im Sommerhalbjahr 14 Stunden, im
Winterhalbjahr ca. 10 Stunden betragen. Desweiteren sollten in den
Wintermonaten Spots mit niedrigerer Wattzahl verwendet werden, um einen
leichten Temperaturrückgang zu erreichen.
Sonstige Technik im Terrarium
Neben der richtigen
Beleuchtung, gibt es in einem Phelsumen-Terrarium weitere Technik auf
die man meines Erachtens nicht verzichten sollte, wenn man den Tieren
ein artgerechtes Mikroklima bieten möchte.
Während die
Luftfeuchtigkeit (LF) tagsüber nicht besonders relevant ist, muss sie
nachts hingegen auf mindestens 90 % ansteigen.
Dies erreicht man
durch mehrmaliges Sprühen verteilt über den Tag und hauptsächlich
abends. Es ist
hierbei zu beachten, dass immer nur soviel gesprüht werden darf, dass
die Einrichtung nach kurzer Zeit wieder abtrocknet. Ein Versumpfen des
Bodengrundes sollte vermieden werden, da hierdurch u.a. auch die
Wurzeln der Pflanzen im Becken absterben können und somit die
Terrarieneinrichtung nach kurzer Zeit nicht mehr besonders ansehnlich
ist.
Da das Einsprühen per Hand oftmals aus zeittechnischen
Gründen nicht machbar ist, empfiehlt sich hier der Einsatz einer
Beregnungsanlage und/oder eines Ultraschallverneblers.
Ich
persönlich tendiere eher zu den Beregnungsanlagen als zu den
Ultraschallverneblern. Die Funktionsweise dieser Vernebler klingt in
der Theorie zwar sehr gut und einleuchtend, in der Praxis hingegen
halten diese Geräte meiner Meinung nach nicht, was sie versprechen.
Sehr
gute Erfahrungen habe ich hingegen mit der Beregnungsanlage gemacht. In
Kombination mit einer digitalen Zeitschaltuhr und einem 5 Liter
Kunststofftank, ist diese Variante eine sehr bequeme Alternative zum
täglichen Einsprühen des Beckens per Hand.
Diese Beregnungsanlagen
bestehen handelsüblich aus einer Membranpumpe, Kunststoffschläuchen,
Kupplungsstücken und Düsen. Im gut sortierten Zoohandel erhält man
diese Anlagen meist als Komplettsets, allerdings sei erwähnt, dass dies
auch nicht ganz billig ist.
Der Einsatz dieser Anlage ist -wie
bereits erwähnt- über eine digitale Zeitschaltuhr geregelt. Analoge
Zeitschaltuhren eignen sich hierfür eigentlich gar nicht, da die
kleinsten Intervalle die man einstellen kann, im Regelfall 15 Minuten
betragen. Bei mir springt die Anlage mittels digitaler Zeitschaltuhr 3
mal täglich für jeweils 1 Minute an. Mit dieser Einteilung der
Beregnung, habe ich bisher keine Probleme gehabt.
Wenn ich Zeit
habe und gerade zu Hause bin, sprühe ich zusätzlich auch noch mal per
Hand. Dies stellt ebenfalls keine Probleme dar.
Zur weiteren
Technik gehören selbstverständlich ein Thermometer und ein Hygrometer.
Im Handel sind auch Kombigeräte erhältlich. Optimalerweise greift man
hier zu den digitalen Geräten, da diese genauer messen als die analogen.
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Ernährung
Adulte Goldstaub-Taggeckos, erhalten ca. 3
mal pro Woche Futter. Hierbei hat sich eine Verteilung von 2 mal
tierisch und 1 mal 'pflanzlich' bewährt [Krause - Der Goldstaub-Taggecko].
Als Futtertiere kommen Heimchen und Grillen in entsprechender Größe in Frage.
Manchem
soll es gelungen sein, seine Tiere per Pinzette zu füttern. Meine Tiere
zeigten aber von Anfang an eine gewisse Scheu und flüchteten sofort,
sobald man sich mit der Pinzette näherte.
Die Futtertiere direkt
ins Terrarium zu geben, halte ich aber aus mehreren Gründen auch nicht
für sinnvoll. Zum einen wird es für die Geckos schwer in einem großen
und stark bepflanzten Becken die Futtertiere überhaupt zu finden. Zum
anderen können die entwichenen Futtertiere sehr lange im Terrarium
überleben und sich im ungünstigsten Fall sogar fortpflanzen. Was das
für die Bepflanzung des Terrariums bedeuten würde, muss man -glaube
ich- nicht weiter erläutern.
Um solche, wie oben beschriebenen
Probleme zu umgehen, kann man die Futtertiere auch in ein
Marmeladenglas o.ä. geben und dieses dann an eine der senkrechten
Bambusstangen stellen. Damit die Futtertiere aus dem Glas nicht
entweichen können, sollte dieses eine entsprechende Höhe aufweisen.
Die
Geckos lernen erstaunlich schnell, welche Leckereien sich in dem Glas
befinden und klettern nach anfänglichem Zögern, direkt in das Glas um
sich die Futtertiere zu ergattern.
Die Futtertiere selbst, sollte man regelmäßig mit einem Vitamin-/Mineralstoffpräparat aufwerten.
Um den Geckos ein gewisses "Jagdverhalten" verschaffen zu können, kann man Fliegen ins Terrarium geben.
Ich
selbst habe mir einen Zuchtansatz großer, flugunfähiger Essigfliegen
(Drosophila hydei) besorgt und diese auch erfolgreich vermehrt. Die
Fliegen haben, wie der Name schon sagt, keine oder nur stummelähnliche
Flügel.
Sie weisen einen kaum nennenswerten Nährwert auf und können
daher auch in größeren Mengen ins Terrarium gegeben werden. Da diese
Fliegen sehr aktiv sind und im Becken herumkrabbeln, wird schnell der
Jagdinstinkt der Phelsumen geweckt.
Zur pflanzlichen Nahrung gehören Bananen, Mangos, Maracuja und weitere süße Obstsorten.
Fruchtbrei,
wie man ihn für Kleinkinder kaufen kann, wird ebenfalls sehr gerne
genommen und sollte in der Ernährung der Tiere nicht fehlen.
Ab und
zu schlecken die Tiere auch sehr gerne Honig, welchen man (genau wie
den Fruchtbrei) in einem kleinen Schälchen anbietet. Da die Tiere in
Terrarienhaltung aber schnell zu fett werden, sollte man hier lieber
etwas "maßvoller" bei der Fütterung vorgehen.
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Abschließende Bemerkung
Goldstaub-Taggeckos sind recht dankbare
und unkomplizierte Terrarienpfleglinge welche mit den nötigen
Vorkenntnissen, auch von Anfängern gehalten werden können.
Gerade
Anfänger (und ich war ja selbst mal einer) neigen aber doch sehr stark
dazu, die neuen Tiere, die man da im Becken sitzen hat, auch
gelegentlich mal anzufassen. Davon kann ich bei Phelsuma laticauda
laticauda (wie aber auch bei allen anderen Phelsumenarten) nur
dringendst abraten.
Eine Haltung dieser Tiere beschränkt sich daher "nur" auf das [B]Anschauen[/B] und nicht das [B]Anfassen[/B] der Tiere.
Wem
das genügt und wer -wie bereits erwähnt- bereit ist, sich die nötigen
Vorkenntnisse durch Studium diverser Literatur oder noch besser, durch
den direkten Kontakt zu einem erfahrenen Halter oder Züchter zu
verschaffen, dem wird i.d.R. bei der erfolgreichen Haltung und
Vermehrung dieser Tiere nichts im Wege stehen.
Literatur:
- Berghof, H.-P.: Taggeckos. Natur und Tier Verlag, Münster 2005
- Gehring, P.S.: Verhaltensbeobachtungen an Taggeckos der Gattung
Phelsuma im Nordosten Madagaskars
mit einem neuen Verbreitungsnachweis
für Phelsuma quadriocellata lepida KRÜGER, 1993. Sauria 29 (2),
Berlin 2007
- Hallmann/Krüger/Trautmann: Faszinierende Taggeckos, die Gattung Phelsuma. NTV Münster 1996
- Heselhaus, Ralf: 1980. Phelsumen im Terrarium. Herpetofauna 2 (4) 1980
- Krause, Der Goldstaub-Taggecko, Phelsuma laticauda. Natur und Tier Verlag, Münster 2006
- Krüger, Jens: Neue Erkenntnisse zur Faunistik einiger Reptilien Madagaskars. Salamandra 35 (2), 1999
- Meier, H.: Ergebnisse zur Taxonomie und Ökologie einiger Arten und
Unterarten der Gattung Phelsuma auf
Madagaskar, gesammelt in den Jahren
1972 bis 1981, mit Beschreibung einer neuen Form. Salamandra 18, 1982
- Rösler, Herbert: Kommentierte Liste der rezent, subrezent
und fossil bekannten Geckotaxa (Reptilia:
Gekkonomorpha). Gekkota 2, 2000
- Rösler, Herbert: Zur Rumpfbeschuppung der Gattung Phelsuma GRAY
1825: zoogeographische Aspekte
(Sauria: Gekkonedae). Gekkota 3, 2001
© 2008 Christian Di Giandomenico
Das TerraSauria-Team dankt für diesen Bericht
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